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Domhof

Domhof

Café
Große Himmelsgasse 6
67346 Speyer

    Beschreibung

    Schlagwörter: essen, trinken, Gastronomie, speisen, küche, reservieren, lokal

    Hopfen und Malz - Gott erhalt´s. Die Nähe zum Speyerer Dom scheint diesem Spruch besonderes Gewicht zu geben. Mit direktem Blick in das Sudhaus können Sie die Ergebnisse meisterlichen Brauens genießen. Im Sommer lädt Sie der herrliche Biergarten zum Verweilen im Schatten des Doms ein. Pfälzer Gastlichkeit rundet Ihren Aufenthalt in der Domhof Hausbrauerei ab.

    Wir freuen uns auf Sie!

    Schlemmen

    - das können Sie bei uns wirklich. Ob zu zweit, im Freundes- oder Familienkreis, mit der Firma oder bei Geschäftsessen... Sie sind uns immer herzlich willkommen. Unsere Küche verwöhnt Sie mit frisch zubereiteten Gaumenfreuden, während Sie sich in angenehmer Atmosphäre wohlfühlen. Bodenständige Pfälzer Köstlichkeiten finden Sie ebenso wie nationale und internationale Spezialitäten.

    Feiern

    Wir möchten gerne Ihr Gastgeber sein und bieten Ihnen den idealen Rahmen für Ihre individuellen Feierlichkeiten. In unserer gemütlichen 'Domstubb' oder dem 'Ratsherrensaal' werden Sie und Ihre Gäste von unserem eingespielten Team mit fantasievollen Buffets und Gerichten verwöhnt. Auf Wunsch dekorieren wir stilvoll passend zu Ihrer Feier die Tische und statten die Räume mit allem Notwendigen aus.

    Wir freuen uns schon heute Ihnen ein schönes Fest organisieren zu dürfen.

    Wir planen - sie feiern! Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung."

    "DOMHOF-Bier zum Verschenken

    Ob Bierkannen, Gläser, Partydosen oder Fässer; bei uns finden Sie für jeden Geldbeutel das passende Geschenk. Wir stellen Ihnen auch gerne unsere beliebten Domhof-Geschenkgutscheine aus.

    Partydose 5 Liter
    wahlweise gefüllt mit Domhof-Hell, Domhof-Dunkel oder Domhof-Weizen

    11,50 €


    Speyerer Bierkanne
    wahlweise gefüllt mit 2 Liter Domhof-Hell, Domhof-Dunkel oder Domhof-Weizen

    17,90 € inklusive Füllung. Nachfüllpreis 6,-€


    Speyerer Minikanne
    1/2 Liter Domhof-Hell, Domhof-Dunkel oder Domhof-Weizen.

    4,50 € inklusive Füllung. Nachfüllpreis 1,70 €


    Bierglas
    0,3 Liter glatt

    2,40 €


    Bierglas
    0,5 Liter glatt

    3,00 €


    Schoppenglas
    0,5 Liter, Dubbeglas

    3,00 €


    Stein
    1 Liter, Dubbeglas

    5,50 €


    Weizenbierglas
    1/2 Liter

    3,00 €


    Tonkrug
    1/2 Liter

    6,80 €

    Geschichte des Hotels und der Hausbrauerei Domhof


    Im Jubiläumsjahr der Stadt Speyer, die 1990 ihr 2000jähriges Bestehen feierte, wurde das Hotel Domhof eröffnet. Doch geschlafen, gegessen und getrunken wurde hier schon lange vorher. Gekrönte Häupter waren auf diesem Gelände zu Gast.

    Kaiser Sigismund zum Beispiel vor über 500 Jahren oder König Wenzel. Und viele, viele ihrer "Kollegen" . Von hier brach einst auch Heinrich IV zu seinem berühmt gewordenen "Gang nach Canossa" auf.

    1340 kaufte der Speyerer Stadtrat dieses Gelände der Familie des Bürgers Ebelin ab und machte es zum "Ratshof" nicht nur für Sitzungen, das Anwesen diente auch als Hotel für Deutschlands Könige und Kaiser, wenn sie nach Speyer kamen. Und sie kamen oft. Viele Reichstage wurden hier abgehalten. Einer davon war besonders wichtig: 1529 entstand an dieser Stelle die Evangelische (Protestantische) Kirche, als fünf Reichsfürsten und die Vertreter von 14 Reichsstädten Ihren Protest gegen die Vorherrschaft der Katholischen Kirche zu Protokoll gaben.

    In einer Urkunde vom 24. Dezember 1347 wird dieses Gelände, auf dem jetzt Hausbrauerei und Hotel Domhof stehen, von König Karl V als "seine und des Reiches" Hotel bezeichnet. "...hern Ebelins hof vor dem münster (der Dom), der unser und dez riches herberge ist, von unsern vorvarn (Vorfahren), römischen keisern und kunigen...".

    Allerdings, so richtig gefeiert wie heute wurde damals nicht. Dieses Gelände im Schatten der Domtürme war reserviert für "einen römischen König, wenn er dahin kömmet" und für den hohen Rat der Stadt Speyer. "Hochzeiten, Gastungen, Versammlungen, Täntze oder andere Kurtzweil zu halten" war damals "nicht verstattet" schreibt Friedrich Lehmann in seiner Chronik von 1711.

    Daran änderte sich auch nicht viel, als später dann dieses Areal zum Mittelpunkt Deutschlands, ja Europas wurde: 1530/31 zog hier das Reichskammergericht ein, die höchste Rechtsinstanz des deutschen Kaiserreiches, das mitunter ja bis Sizilien reichte. Hier fielen dann alle wichtigen juristischen Entscheidungen (wenn sie überhaupt fielen: das Reichskammergericht war für seine schleppende Verhandlungsweise bekannt).

    Dann aber war über Nacht alles zu Ende. 1689 brannten die Franzosen die ganze Stadt nieder auch die auf immerhin 80 000 Gulden geschätzten Gebäude des Reichskammergerichtes (zum Vergleich: eine kleine Kirche samt Turm und Glocken kostete rund 12 000 Gulden). Die Stadt erholte sich nie wieder richtig von dieser Vernichtung. Das Reichskammergericht blieb Ruine, mit einem noch relativ am besten erhaltenen Teil: dem heutigen Hoteleingang. Dieses Gebäude diente von 1704 an über 100 Jahre als reichsstädtisches Gymnasium. Der heutige "Barbarossasaal" war damals Schultheater, er soll aber schon zu Reichskammergerichtszeiten das "Comoedienhaus" gewesen sein. Ein Kino mit 500 Plätzen im Parterre und auf dem Balkon war dieses Haus übrigens auch mal (1928 bis 1963 als "Alhambra-Theater". Danach wurde das stillgelegte Lichtspielhaus als Flohmarkt genutzt und mußte dann von Grund auf renoviert werden.

    Die heutige Hausbrauerei Domhof ist, historisch gesehen, übrigens wesentlich jünger als das Hotel: Das Haus wurde 1821 auf dem Grundstück, wo nach dem Stadtbrand geringwertige Hütten und Häuschen in die Ruinen gebaut worden waren, als "Deutsche Schule für Jungen und Mädchen" errichtet. Den Schulhof, heute Biergarten, ließ der Stadtrat rund 25 Jahre später planieren, dazu wurde dann unter anderem auch die alte Bibliothek des Reichskammergerichts (als "alter, baufälliger Nebenbau" abgerissen. Die Grundmauern dieser Bibliothek und der Gebäude im Herzen des alten Reichskammergerichtes sind heute noch in der Tiefgarage zu sehen.


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